Akkordeon-Orchester Tennenbronn

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Musikzauber 2018
Dieses Jahr gestalten wir den beliebten Musikzauber zu-
sammen mit dem Akkordeon- verein Tannheim.
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Draußen stürmisch, drinnen gemütlich & musikalisch
Viele Gäste fanden den Weg zu unserem Weintreff & genossen den Nachmittag bei Wein & Musik.
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Akkordeon in Concert 2018
Im April gab es Schlager, Evergreens und Modernes für die Ohren!
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Akkordeon in Concert 2015

Überaus pfiffige Interpretationen auf dem Akkordeon

Das Akkordeonorchester Tennenbronn mit Trachtengruppe schafft es seit Jahren mit der Konzertreihe "Akkordeon in Concert" Akzente zu setzen. So auch beim jüngsten Konzert im evangelischen Gemeindehaus.

Dem Orchester bekommt der jugendlich frische Stil des Dirigenten Nils Dannhauer durchaus. Das von ihm ausgewählte musikalische Programm in zwei Blöcken bot klassische Akkordeonmusik und Musik, die durch gekonnte Arrangements auf das Instrument zugeschnitten war. Auf jeden Fall eine gelungene Betrachtung moderner Akkordeonmusik. Mit dem zu Gehör gebrachten Repertoire weckte Dannhauer das Interesse im Publikum, ja so manche und mancher summte die ohrgängigen Melodien der gespielten Welthits mit.

Das weitläufige Andalusien wurde mit der Komposition "Rhapsodia Andalusia" in den Schwarzwald projiziert. Unschwer zu erkennen waren Elemente des Flamencos und die Dramatik des Stierkampfs. Geschickt eingefügt war der der Paso Doble, eigentlich ein Paartanz, welcher sich ausdrucksstark mit dem Stierkampf befasst. Südländisches Flair wurde mit großem musikalischem Einsatz umgesetzt.

Mit Astor Piazolla bot Dannhauer den Könner am Akkordeon auf. "Adios Nonino" war die Hommage Piazollas an seinen verstorbenen Vater. Mit der Aufführung gelang dem Orchester die schwierige Umsetzung der anspruchsvollen Komposition. Überaus beeindruckend die immer wieder austauchenden disharmonischen Stimmungen, welche schließlich in einem gefühlvollen Schlussakkord im Raum ausklangen.

Kompositionen wie West Side Story und die Glenn Miller Story gehören zu den Klassikern der neuzeitlichen Musikliteratur. Erich Götz hatte die Melodieführung und das „Maria“ oder „I like to be in America" gingen ihm flott über die Tastatur. Auch Elmar Moosmann wurde vom Dirigenten mehrfach in Szene gesetzt.
Unvergesslich das „Pennsylvania“ oder „Chattanooga Choo-Choo“ und das besinnliche „Moonlight“ von Glenn Miller.

Welche Fingerfertigkeit Dirigent Nils Dannhauer entwickeln kann, führte er gekonnt und fetzig mit „Accordion Joe“ auf. Dieses Stück wurde als eines der ersten Akkordeon-Stücke 1930 auf Schallplatte aufgenommen. Seither hat es nichts an musikalischer Spannung verloren. Begeisterung pur war in den Publikumsreihen zu verspüren.
John Miles´ „Music“, „New York, New York“ und Hits von Bonney M. verfehlten ihre Wirkung nicht.
So mancher Besucher erinnerte sich bei „Flashdance“ an seine eigene Jugendzeit und nochmals fetzig präsentierte sich das Orchester mit einer Referenz an „Rockin‘ all over the World“.
Danach konnten die Notenblätter erst nach zwei Zugaben zugeklappt werden.

Bericht von Werner Müller

 

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